Die sogenannten Mittelmeerkrankheiten..

… werden so bezeichnet, weil sie vor allem – aber nicht mehr ausschließlich – in den ans Mittelmeer angrenzenden Ländern auftreten. Wenn Sie einen Hund aus Spanien adoptieren möchten, legen wir Ihnen daher ans Herz, sich mit den möglichen Erkrankungen etwas auseinanderzusetzen.

 

Grundsätzlich werden unsere Hunde vor der Ausreise mittels Blutentnahme untersucht. Neben den Tests auf Mittelmeerkrankheiten wird noch ein Großes Blutbild erstellt, was weitere Aussagen über den Gesundheitsstatus des Hundes zulässt.

 

Theoretisch kann aber eine frische Infektion bestehen, die im Blut noch nicht nachweisbar ist oder es kann auch noch bis zur Ausreise zu einer Infektion kommen. Bei der Leishmaniose zum Beispiel spricht die Fachliteratur zudem von einer sehr variablen Inkubationszeit von bis zu sieben Jahren, so dass es auch viel später noch zu einem Ausbruch der Erkrankung kommen kann. Andersherum sagt auch ein positiver Befund, also der Nachweis eines sogenannten Antikörper-Titers im Blut, lediglich aus, dass das Tier mit dem Erreger in Kontakt gekommen ist. Dennoch muss es nicht zum Ausbruch der Krankheit kommen.

 

Im Einzelnen handelt es sich vor allem um diese Erkrankungen:

 

Diese Information soll nur eine erste Übersicht darstellen.


Hier auch noch ein weiterer Link:

http://www.esccap.de/start/


Bitte informieren Sie sich gerne auch detaillierter auf einschlägigen Internetseiten und Foren oder kontaktieren Sie einen Tierarzt Ihres Vertrauens. Wichtig ist uns, dass Sie vor der Adoption einer unserer Hunde sorgfältig abwägen, denn eine Abgabe aus Krankheitsgründen darf keine Option sein. Letztlich kann Ihr Hund – unabhängig von seiner Herkunft – auch nach vielen Jahren noch erkranken oder in der Zukunft natürlich auch an völlig anderen akuten und chronischen Erkrankungen leiden.


Und wir möchten sicher sein, dass Sie auch dann noch mit Ihrem vierbeinigen Gefährten durch dick und dünn gehen, wenn es ihm einmal nicht so gut geht.