Was Interessenten am häufigsten wissen möchten

 

Ist der Hund lieb?

 

Alle Hunde, die Sie auf unserer Website finden, haben bisher kein aggressives Verhalten gezeigt. Die Tiere, die ein auffälliges Verhalten zeigen, werden nicht nach Deutschland vermittelt. Damit schützen wir auch die Tiere, kein Hund hat es verdient, ein Wanderpokal zu werden.

 

Sollte der Hund ein abweichendes Verhalten zu seinem sonstigen Verhalten zeigen, wird uns das umgehend mitgeteilt.

 

Aber hier sei eine Frage erlaubt, was ist ein „lieber“ Hund.

Wichtig ist vor allen Dingen, dass Sie sich eins bewusst machen, ein Hund ist ein Hund und sollte auch ein Leben als Hund ermöglicht bekommen.

Die Tiere, die hier vorgestellt werden, haben alle eine Vergangenheit, meistens keine schöne, sie leben seit langer Zeit im Tierheim und kennen nicht viel.

Es überrascht uns immer wieder, wie toll und anpassungsfähig diese wundervollen Tiere sind. In den meisten Fällen verläuft der Umzug und das Einleben unkompliziert.

Hierzu gibt es auch einige Tipps unter: „Die ersten Tage im neuen Zuhause.“

Wir stehen Ihnen auch gerade zu Beginn jederzeit zur Verfügung!

Sicherlich ist es immer empfehlenswert eine gute Hundeschule zu besuchen. 

 

Ist der Hund kinderlieb?

 

Auch eine Frage, die pauschal nicht beantwortet werden kann. Unsere Hunde kennen Kinder ab sechs Jahren und zeigten sich bisher immer freundlich.

Da es sich bei unseren Hunden meistens um Direktvermittlungen handelt, gehen wir in der Regel kein Risiko ein.

Wir vermitteln unsere Hunde selten an Familien mit Kleinkindern (unter 3 Jahren). Bei den großen Hunden sollten Kinder schon standfest sein.

Es wird sich immer im Gespräch klären, ob ein Hund zu Ihnen passt, es kommt auf viele Faktoren an:

 

  • Ist Hundeerfahrung vorhanden
  • Kennen die Kinder den Umgang mit Hunden
  • Kein Kind sollte mit einem Hund alleine bleiben
  • Kinder unter 14 Jahren sollten nicht mit dem Hund alleine spazieren gehen
  • Der Fressplatz des Hundes ist für Kinder tabu
  • Der Hund hat einen Platz auf den er sich zurück ziehen kann
  • Die Erwachsenen achten darauf, wie die Kinder mit dem Hund umgehen

Dann kann eigentlich nichts passieren. Ein Zusammenleben von Kind und Hund kann wunderschön sein, als Freund und mit gemeinsamen Aktivitäten.

Interessantes Infomaterial finden Sie auch unter diesem Link:

 

http://www.vdh.de/tl_files/media/pdf/dl/12_regeln.pdf

 

Angsthunde gehören nicht in Familien mit Kindern, hier sind nicht die anfangs schüchternen Hunde gemeint, aber auch hier muss man etwas Erfahrung haben, damit es nicht zu Unfällen kommt.

Ist ein Kind alt genug, macht es sicher viel Spaß mit dem Vierbeiner eine Hundeschule zu besuchen.

  

Versteht sich der Hund mit anderen Tieren?

 

Mit anderen Hunden

 

Unsere Hunde leben im Tierheim mit anderen Hunden zusammen und vertragen sich i.d.R. mit Hunden beiderlei Geschlechts. Sollte dies nicht der Fall sein, finden Sie schon einen Vermerk im Vermittlungstext.

 

Man sollte aber beachten, dass Hunde Rudeltiere sind und in der neuen Umgebung bereits ein vorhandenes Rudel besteht. Hier muss das Rudel neu geordnet werden und Sie als Mensch sind gefragt, dass dies so harmonisch wie möglich verläuft.

 

Auch zu diesem Thema gibt es eine Menge Anregungen im Internet:

 

z.B. http://www.fressnapf.de/ratgeber/beitrag/hund-rudel

 

WICHTIG: Die erste Begegnung sollte außerhalb des Hauses stattfinden, zu Beginn die Hunde getrennt füttern

  

Mit Katzen:

 

Wir können einen Katzentest im Ursprungsland in Auftrag geben, hier kann man eine Tendenz erkennen, wie der Hund auf eine Katze reagiert. Aber auch hier gibt es vieles zu beachten, wir beraten Sie gerne. Und Sie sollten berücksichtigen, dass der Hund die Katzen im Haus häufig akzeptiert, aber freilebende Katzen jagt.

 

Mit anderen Tieren:

 

Hier kann keine allgemeingültige Aussage getroffen werden. 

 

Zeigt der Hund Jagdtrieb?

 

Diese Frage ist schwer zu beantworten, da die Tiere selten das Tierheim verlassen, dies zeigt sich häufig erst, wenn der Hund sich im neuen Zuhause eingelebt hat. Bestimmte Rassen und deren Mixe neigen schon von ihrer Zucht zur Jagd.

(In Spanien zum Beispiel Galgos und Podencos, etc., aber auch diese Aussage kann man nicht verallgemeinern, nicht jeder Galgo ist ein Jäger.)

 

Die Vermittlung dieser Rassen ist aber an strenge Kriterien geknüpft.

  

Kann der Hund alleine bleiben?

 

Hier kommt es auch wieder auf den einzelnen Hund an, auf die Lebens-umstände und wie Sie damit umgehen. Vorab kann man allgemein sagen:

 

  • Welpen können nicht lange alleine bleiben.
  • Kein Hund sollte unbedingt länger als 6 Stunden alleine bleiben müssen, wenn er Einzelhund ist.

 

Wenn der Hund zu Ihnen kommt, sollten Sie sich immer ein paar Tage frei nehmen. Das Alleinesein muss mit den meisten Hunden trainiert werden. Ein sinnvoller Tipp ist sicher:

Belohnen Sie ihren Hund beim Weggehen, nicht beim Wiederkommen.

  

Ist der Hund stubenrein?

 

Nein, wie soll ein Hund aus dem Tierheim stubenrein sein. Allerdings gibt es Hunde, die von Anfang an nicht in die Wohnung machen, aber das ist eher selten. Hier sind wieder Sie gefordert. Dazu gibt es auch viele Tipps im Internet und auch wir beraten Sie gerne.

Aber eine Regel kann man unabhängig vom Hund treffen:

Bestrafen Sie nie den Hund, wenn er in die Wohnung macht, er kennt es nicht.