Die ersten Tage im neuen Heim

Einzelhund:

 

  •  Sie führen ihn ruhig ins Haus/Wohnung, ohne viel Spektakel. Versuchen Sie nicht ihm alles mit Worten zu erklären, er versteht Sie nicht. Lassen Sie ihn angeleint. Gehen Sie gelassen mit ihm durch alle Räume, lassen ihn schnuppern und bringen Sie ihn dann an den Platz, an dem er Wasser und Futter vorfindet.
  • Danach zeigen Sie ihm seinen Platz, der nur ihm gehört, zieht er sich in Zukunft darauf zurück, heißt das, er braucht seine Ruhe, dies ist besonders wichtig, wenn Kinder im Haus sind.
  • Wenn Sie ihm alles gezeigt haben, leinen Sie ihn ab und halten sich erst einmal in einem Raum mit ihm auf. Hier kann er alles erkunden und zur Ruhe kommen.
  • Jetzt ist es wichtig, auch wenn es schwer ist, ihm seine wohlverdiente Ruhe zu gönnen. Sollte er auf das Bett springen und er soll nicht im Bett schlafen, dann schicken Sie ihn sofort runter, nicht erst nach Tagen.

 

Stubenreinheit:

 

  • Beobachten Sie den Hund sehr genau und führen ihn raus, sobald er unruhig wird. Anfangs sollten Sie alle 2-3 Stunden mit ihm vor die Türe gehen. Sollte er in die Wohnung machen, bestrafen Sie ihn nicht. Sagen Sie nein und bringen Sie ihn vor die Türe, er wird es schnell lernen.
  • Wenn er draußen erfolgreich ist, loben Sie ihn ausgiebig! 

 

Alltagsleben:

 

  • Integrieren Sie ihn in ihr Alltagsleben, so, wie Sie es vorher mit der Familie geplant haben, aber fordern Sie nicht zuviel. Bitte versuchen Sie, so gerne Sie ihr neues Familienmitglied Freunden und Nachbarn vorstellen möchten, die ersten Tage keinen Besuch zu empfangen, auch Spielkameraden der Kinder sollten die ersten Tage nicht vorbeikommen. Der Hund muss erst lernen, zu wem er jetzt gehört, wer sein Rudel ist und vor allem wem er vertrauen kann. Das kann er nicht, wenn ständig die Personen wechseln.
  • Regeln, die aufgestellt wurden, sollten von Beginn an eingehalten werden!

 

Spaziergänge, Aktivitäten:

  

  • Zu Beginn sollten große Spaziergänge, Jogging, Fahrrad fahren tabu sein, der Hund muss erst langsam Kondition aufbauen, Sie fangen ja beim Joggen auch nicht gerade mit einem 10 km Lauf an. Genauso geht es dem Hund. Kleine Runden ermöglichen ihm seine Umgebung kennen zu lernen und sich sicher zu fühlen.
  • Es ist besser am Anfang mehrere Runden von 20-30 Minuten zu drehen, als 2 Stunden.

 

Futter:

 

  • In spanischen Tierheimen bekommen die Hunde i.d.R. Trockenfutter.
  • Daher wäre es in der ersten Tagen von großem Vorteil, wenn Sie eine ähnliche Kost anbieten. Sie erleichtern dem Hund so die Eingewöhnung. Nach und nach mischen Sie dann das Futter darunter, das Sie vorgesehen haben und stellen den Hund langsam auf ein anderes Futter um.
  • Bitte füttern Sie gerade zu Anfang kleine Mengen und schauen, wie der Hund das Futter verträgt.
  • Fast alle Hunde haben die ersten 2-3 Tage Durchfall oder erbrechen sich. Schuld daran sind meistens der Transportstress, die Futterumstellung etc.. Wenn es nicht länger dauert, ist das kein Anlass zur Sorge. Wird der Durchfall extrem dünnflüssig oder gar blutig, gehen Sie bitte sofort zum Tierarzt. 
  • Generell gönnen Sie Ihrem Vierbeiner bitte 2 Stunden Ruhe nach dem Fressen. Toben oder anstrengende Spaziergänge direkt nach dem Fressen können zu einer für den Hund lebensgefährlichen Magendrehung führen.
  • Der Hund sollte immer ausreichend Wasser haben. In den ersten Tagen kann es sein, dass er besonders viel trinkt. Auch hier besteht kein Grund zur Sorge. Es ist normal.
  • Viele Hunde haben Angst vor der menschlichen Hand. Hier bietet es sich an, den Hund ausschließlich aus der Hand zu füttern, so verknüpft er etwas Positives mit ihr und lässt sich dann auch besser anfassen.

  

Zusammenführung Hund und Kind

 

Gute Tipps und Vorbereitungsmaterial gibt es unter:

 

http://www.fressnapf.de/ratgeber/beitrag/hund-kind

  

Zusammenführung Hund und Hund

 

Die erste Begegnung sollte immer außerhalb der Wohnung/des Hauses stattfinden. Füttern Sie zu Beginn die Tiere getrennt!

 

Gute Tipps unter:

 

http://www.fressnapf.de/ratgeber/beitrag/hund-rudel

 

Zusammenführung Hund und Katze

  

http://www.fressnapf.de/ratgeber/beitrag/hund-katze

 

   

Fazit:

 

Es gibt eine Menge zu beachten, wenn ein Hund einzieht, aber es bereitet auch große Freude!

 

Sollten Sie Fragen haben oder zu Beginn unsicher sein, können Sie uns jederzeit anrufen.

 

Eine gute Hundeschule ist auf jeden Fall immer sinnvoll.