Murdog - ehemals Murdock - die beste Entscheidung ever!

Wir waren uns schon lange sicher, dass wir einen Hund bei uns aufnehmen möchten. Aber wir taten uns schwer mit der Entscheidung: Rassehund ja oder nein und wenn ja welche, Welpe oder ausgewachsener Hund, Tierheim oder Züchter etc. Wir beide waren sehr unerfahren im Umgang und Haltung von Hunden, aber waren uns sicher, dass wir bereit für diesen neuen Lebensabschnitt sind.

 

Nach langem Recherchieren und einigen Gesprächen mit anderen Hundehaltern und Züchtern, hatten wir uns eigentlich dazu entschieden, einen Welpen anzuschaffen (die Entscheidungsfindung dauerte fast ein Jahr).  Ein Boxermischling sollte es werden.

 

Wir suchten auf verschiedenen Plattformen. Unter anderem auch Ebay. Unter den vielen Anzeigen fanden wir Murdog. Wir waren uns nicht sicher, ob wir einen Hund aus einer Tierrettung zu uns holen sollten. Deshalb hatten wir den Gedanken recht schnell wieder verworfen und haben weiter nach Welpen geschaut.

 

Nach ein paar Tagen sprachen wir nochmal miteinander. Sowohl mir als auch meinem Partner ging Murdog immer wieder durch den Kopf. Der hübsche Kerl hatte uns, nur allein durch die Bilder und Videos, total verzaubert. Und damit wurde es beschlossen. Wir sagten uns, egal wie schwierig es wird, wir retten einen Hund aus Spanien!

 

Dann ging alles ganz fix. Formular ausgefüllt, Anruf und Besuch von der lieben Petra bekommen und dann war klar, Murdog kommt zu uns.

 

Dann hieß es warten. Einen ganzen langen Monat. Die Zeit haben wir zur Vorbereitung auf unser neues Familienmitglied genutzt.

 

Dann war es soweit. 11.2.2018. Ankunft Murdog. Wir waren unfassbar aufgeregt. Als er uns übergeben wurde, war die Freude riesig.

 

Zu Beginn war er, verständlicherweise noch etwas schüchtern und zurückhaltend. Als wir dann in seinem neuen Zuhause ankamen, beschnüffelte er erstmal alles und legte sich dann entspannt auf seine Decke und schlief. Da war klar, dass er ein totaler Volltreffer war.

 

Er war von Anfang an stubenrein und gewöhnte sich schnell ein, was dazu führte, dass er immer aufgeweckter und auch verspielter wurde. Mit anderen Artgenossen und jeglichen anderen pelzigen Freunden, denen man so auf dem Land begegnet, kommt er super zurecht.

 

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fingen wir an, ihm die Dinge unseres Alltages beizubringen. An neue Situationen ging und geht er auch immer noch vorsichtig heran. Anfangs hatte er auch etwas Scheu vor fremden Menschen, vor allem Männern.  Aber er hat gelernt, dass er sich auf uns verlassen kann und wir ihm auch die Zeit geben, die er benötigt um sich daran zu gewöhnen. Dadurch lernte er recht schnell, dass Traktoren und LKWs keine Gefahr bedeuten, Bus- und Zugfahren auch zur Entspannung genutzt werden können und auch dass Frauchen und Herrchen immer wieder zurückkommen, wenn sie mal für ein paar Stunden nicht da sind.

 

Heute ist er immer noch ein total entspannter Hund, der aber auch manchmal ein ganz schöner Dickkopf ist. Er fährt täglich mit Herrchen mit Bus und Bahn ins Büro (während der Fahrt döst er meistens) und ist nun auch dort ein pelziger Mitarbeiter, der den Arbeitsalltag etwas angenehmer macht. Er kommt gut mit dem Gewusel in der Großstadt zurecht und läuft entspannt an Herrchens Seite zur Arbeit.

 

In der Wohnung ist er ruhig und entspannt, liegt meistens faul rum und schläft oder döst vor sich hin. Er gibt selten einen Laut von sich. Meist nur wohlige Brummgeräusche, wenn er sich hinlegt nach einem langen Tag. Sobald es aber rausgeht, ist er ein kleiner Wirbelwind, der - trotz der Riesenohren - nicht immer das hört, was ihm gesagt wird. Aber mit etwas Übung wird das auch noch.

 

Im Großen und Ganzen war es die beste Entscheidung, die wir treffen konnten, unseren hübschen Murdog zu uns zu holen.