Gina - jetzt Feà - unser liebstes Fotomotiv!

GINA: „Es sieht mich einfach niemand!“

 

Genau das waren das Bild und die Überschrift, die mir ins Auge fielen, als ich durch die Hundeanzeigen surfte. Mein Blick blieb an dieser süßen Schnauze mit dem weißen Fleck hängen und ich dachte nur: „Warum will sie denn niemand haben?!“

 

Dank der Beschreibung und der aufschlussreichen Videos hatte ich gleich einen positiven Eindruck von der ängstlich, unterwürfigen Hündin und ich beschloss „einfach mal“ bei Fr. Bauhof anzurufen, um mich nach dieser Hündin zu erkundigen.

Von diesem Moment ging alles ganz schnell.

Zahlreiche Anrufe zwischen Fr. Bauhof und meiner Familie. Die Betreuung mit den freundlichen und kompetenten Beratungsgesprächen und Infos über Feà (mit hilfreichem Video, ob Feà sich auch mit Katzen versteht) waren super.

 

Und dann war sie endlich da (17. Mai 2014):

 

Wir hatten einen furchtsamen, sehr schüchternen Hund erwartet.

Dementsprechend hatten wir uns viele Gedanken gemacht, ob sie stubenrein sei und was wir ihr überhaupt zumuten könnten. – tatsächlich stellte sich das wahre Leben als viel unkomplizierter heraus.

 

Feà war vom ersten Tag an stubenrein.

 

Innerhalb kürzester Zeit hatte sie nicht nur unsere Wohnung und unsere Herzen erobert, sondern auch ein gutes Stück ihres Selbstbewusstseins zurückgewonnen.

 

Nach ca. einer Woche hat es sich bereits angefühlt, als sei sie schon viel länger bei uns. Sie ist unglaublich verschmust und anhänglich.

 

Feà hat bereits einige Kommandos gelernt, kann abgeleint werden und möchte am liebsten überall dabei sein. - Ja, wenn sich etwas unwillkürliches bewegt, zuckt sie zurück und manchmal wissen wir gar nicht, was es dann war. Aber sie ist außerordentlich neugierig und freundlich, so dass sich diese Eigenschaften immer durchsetzen und sie sich so die Welt erobert.

 

Sie erobert nicht nur die Welt, sondern auch den Garten und das Sofa,- es ist einfach soooo schwierig ihr zu widerstehen. Ich glaube, der meist gebrauchte Satz der Familie in den letzten 5 Wochen ist: „Oh, guck` mal, ist die nicht süß…“

 

Dennoch,- machen wir uns nichts vor, sie ist ein kleines Schlitzohr, wenn man ihr einmal etwas erlaubt, bedeutet es für Feà ein ewiges „JA“, wenn man ihr etwas verbietet, heißt das für sie ein „O.K.- dann heute eben noch nicht…“

Auch kann sie den Galgo Español in sich nicht verleugnen. Somit liegt ihr das Jagen im Blut!

 

Das bedeutet für uns, dass wir bei jedem Spaziergang genau planen, wann und wo wir sie ableinen. Bei unseren ausgiebigen Streifzügen verwenden wir immer Zeit darauf, mit der Schleppleine zu trainieren und das Abrufen zu üben. Auch da ist sie lernwillig und offen.

 

Es ist eine wahre Freude sie so frei und leicht über die Wiesen laufen zu sehen.

 

Da geht mir regelmäßig dass Herz auf und ich kann immer noch nicht verstehen, warum sie keiner haben wollte.

Fr. Bauhof erzählt, sie hätte schon über 1 Jahr im Internet gestanden und wir waren die Ersten, die überhaupt nach ihr gefragt haben.

 

– Es gibt einen Spruch, der besagt: „ Man bekommt nicht den Hund, den man sich wünscht, sondern den Hund den man braucht“,- anscheinend haben wir einfach Glück gehabt, mit dem was wir brauchten.

 

Ich glaube an dieser Stelle gibt es nicht mehr viel hinzu zu fügen.

 

„Hunde sind nicht ganz unser Leben,

aber sie machen unser Leben ganz.“

 

Roger A. Caras