Kiwi - ehemals Arya - mittendrin und immer dabei!

Buenos días,

 

mein Name ist Kiwi – also … um ehrlich zu sein hieß ich früher Arya aber ich finde meinen neuen Namen viel schöner.

 

Vorher habe ich mich durch die Welt in Spanien geschlagen, erstmal auf der Straße & dann war  ich in einer Canera, bis ich im Januar 2015 im Tierheim in Lleida angekommen bin -  dort habe ich meine Zeit mit 2 anderen Hündinnen verbracht.

 

Im April wurde es seltsam: Ich war beim Tierarzt, dort wurde ich untersucht … es war schon ein mulmiges Gefühl für mich – Was ist los? Was passiert mit mir? Muss ich meine Freundinnen im Tierheim verlassen?

 

Ein paar Tage vergingen und mir wurde klar: Es geht auf nach Alemania, Gott sei Dank war ich auf der Fahrt nicht alleine, so konnte ich die Fahrt mit vielen Artgenossen verbringen. Wir waren alle so nervös, wussten nicht, was passiert mit uns. Angekommen am 21.06 in Deutschland dachte ich mir: Soll ich hier bleiben, in diesem kalten Land – und vor allen bei wem werde ich bleiben? Ich war völlig verwirrt…

 

Als wir dann endlich unsere Tour beendet haben, durften wir alle in einen Garten und sahen viele Menschen – ich lief einmal das Gelände ab, lief dann aber schnurstracks auf 2 Menschen zu & blieb bei ihnen stehen, weil diese mich sooo liebevoll ansahen, ich wusste sofort wer meine neuen Besitzer waren. Ich spürte es einfach! Ich kuschelte mich gleich in den Schoss „des blonden Menschen“. Der große andere Mensch gab uns Schutz… ich glaube das läuft hier so. „Der Große“ beschützt die Kleinen.

Ich wusste ich bin angekommen, angekommen bei neuen liebevollen Besitzern. Nachdem ich mir endlich mal die Beine vertreten konnte, musste ich wieder in ein komisches Gestell mit 4 Rädern und war ein bisschen ängstlich, aber „die blonde“ hat mir erlaubt vorne zu sitzen um zu kuscheln. Ich glaube sie spürte, dass ich müde und verängstigt von der Fahrt & den ganzen neuen Eindrücken war.

 

Das komische Gestell mit den 4 Rädern hielt nach einer langen Fahrt an, Wir stiegen aus dem Auto – durfte ich mit? Na klar! Die Reise ging in einen Wald, ich glaube Sie wollten mir noch ein Stück meines neuen Lebens zeigen, ein Teil meiner neuen Welt. „Mami und Papi“ (ich glaube so sagt man das hier) trennten sich. Ich bin mit „Mami“ ein Stück in den Wald gegangen… das war super denn ich musste nun ganz dringend meinen ersten Haufen in Deutschland machen, „Mami“ war total erschrocken… denn er war riesig! Kurz darauf sah ich „Papi“ mit einem größeren Artgenossen – Huch? Hab ich etwa eine Stiefschwester? Super, ich wollte schon immer eine Schwester. Wir verstanden uns auf Anhieb, auch wenn meine Stiefschwester meine Hunde-Oma sein könnte. Nachdem wir uns etwas die Beine vertreten konnten, stiegen wir wieder in das komische Gestell mit den 4 Rädern, so langsam dachte ich mir nur:

 

„och nö, nicht schon wieder….“

 

Lange waren wir nicht unterwegs, stiegen aus und waren in einer Wohnung angekommen. Endlich! Der Hausflur machte mir große Angst. Ich wollte nicht durch ihn laufen. So nahm mich „Mami“ kurzerhand auf den Arm. Das gab mir Sicherheit. Nun waren wir oben angekommen…

 

Aber was war das? Nicht nur eine Stiefschwester sondern auch ein Kater und eine Katze gehörten zu meiner neuen Familie, ich war in meiner Großfamilie angekommen

 

Nach nur kurzer Zeit musste ich mich aber von meiner Stiefschwester, welche schon 15 Jahre alt war verabschieden – ich glaub, sie ist jetzt im Hundehimmel, sie hat mir aber viel beigebracht wie man sich in der neuen Welt benimmt & dafür danke ich ihr sehr.